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Warum wir mehr Reservate brauchen

Wald schützen anstatt neu zu Pflanzen

Mittlerweile ist es sehr präsent und hat bestimmt auch dich schon erreicht: Unsere Erde brennt buchstäblich. Und es gibt verschiedene Wege, unserer Erde und damit auch uns, zu helfen. Vermutlich ist es die Summe aller Ideen, Projekte und Initiativen, die eine langfristige Lösung hervorbringt. Und es ist mein Wunsch, einen Teil dazu beizutragen! Und ich möchte mich dabei trauen, groß und weit zu träumen. Denn ich glaube, die Natur braucht große Träume, damit sie wieder viel Platz bekommt. Den ersten Schritt, den ich gehen möchte, ist, einen Wald zu schützen.

Es gibt bereits viele Projekte, die sich dafür einsetzen, Wälder wieder zu bepflanzen, doch mein Ansatz ist es, ihn zu erhalten und ihm die Möglichkeit zu geben, sich wieder von selbst zu erholen und dadurch auf natürliche Weise wieder zu wachsen.

Es ist viel wichtiger und nachhalt­iger Wald zu schützen anstatt neue Bäume zu pflanzen!

Ruhepause

Unsere Erde braucht ein kurze Pause. Die Natur benötigt einen geschützten Rahmen, in der sie sich erholen, von selbst regulieren und wieder atmen kann. Dabei ist es nicht nötig, dass wir eingreifen, sondern das einzige, was wir ihr geben brauchen, ist Zeit und Ruhe. Die Natur zeigt uns dann den richtigen und natürlichsten Weg von selbst und wir dürfen uns an diesem orientieren.

Auch wenn es viele Projekte gibt, die die Neubepflanzung von Wäldern vorantreiben, sehe ich einen viel größeren Vorteil in der Erhaltung der bereits bestehenden Flächen. Lässt man diese sich nun selbst regulieren, werden sie sich von selbst neu bepflanzen und natürlich wachsen.

Wald schützen

Alter Wald hat nur Vorteile

In einem bereits bestehenden Wald, der Zeit hatte zu wachsen, gibt es viele alte Bäume. Diese sind gut verwurzelt und haben die schwierige Anfangsphase als Jungbaum bereits gemeistert. Sie haben Schädlingen und dem Hunger der Rehe getrotzt, konnten unter dem schattenspendenden Laubdach der Eltern aufwachsen und konnten in ihrem Tempo heranwachsen. Die besten Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben!

Alte Bäume haben bereits trockene und feuchte Jahreszeiten erlebt und sind insgesamt angepasster als neu gepflanzte Jungbäume, die teilweise und ganz anderen Bedingungen aufwachsen müssen (kein Schutz und Unterstützung durch ältere Mutterbäume, etc.). Zusätzlich binden diese Bäume bereits CO2 und bedecken den Boden mit Schatten. Das ist sehr wichtig, denn dadurch sind weniger Lebewesen im Boden aktiv und der Abbau von CO2 verlangsamt, da Mikroorganismen den wichtigen Humus sonst abbauen.

Zudem kann Regenwasser besser im Boden gebunden und Erosion verhindert werden, was die Temperatur im Wald kühler hält als die seiner Umgebung. Das kann maßgeblich gegen eine Klimaerwärmung unterstützen.

Besteh­ender Wald hat nur Vorteile. Er speichert bereits Co2 und Wasser und kühlt seine Umgeb­ung. Er tut alles gegen eine Klimaer­wärmung.

Lebensraum für Insekten

Auch wenn es sich bei dem Wald, den es zu erhalten gilt, um eine monotone Waldplantage (meistens Nadelbäume) handelt, werden sich die einheimischen Baumarten wieder ganz von allein ausbreiten. Wenn man ihnen die dafür nötige Zeit und Ruhe gibt finden die Sämlinge der heimischen Baumarten die Lücken auf dem Boden.

Die nichteinheimischen Baumarten werden durch ihre schlechte Angepasstheit früher oder später sterben. Doch sie haben weiter einen Nutzen, denn sie bieten den nachkommenden Laubbäumen einen Wasserspeicher und Humus und den Insekten des Waldes einen Lebensraum.

Neupflanzung hat nur Nachteile

Neuer Wald wird oft nach Kahlschlägen gepflanzt. Allerdings haben die schweren Waldfahrzeuge dann bereits den Boden zusammengedrückt und den sensiblen Wasserspeicher zerstört. Der Boden ist dem Sonnenlicht ungeschützt ausgesetzt, dadurch werden die Bodenlebenwesen aktiviert und diese zersetzen die so wertvolle und nahrhafte Hummusschicht. Daraus resultiert ein Verlust an Nähstoffen und der Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern.

Für die neu gepflanzten jungen Bäume ist es nun sehr schwer, durch den verdichteten und nährstoffärmeren Boden zu wachsen und bilden nur flache Wurzeln. Das wiederum macht es ihnen schwer, Wind und Wetter zu trotzen. Dazu kommt auch, dass oft mit nicht heimischen Arten neu bepflanzt wird, welche durch ihre schlechte Anpassung an die Umgebung und verstärkt durch den Klimawandel, geringere Überlebenschancen haben. Und zu guter Letzt: Es kostet auch einfach mehr Geld, einen Wald neu bepflanzen, als wenn wir einfach die Natur von selbst ihren Weg der Wiederregulierung gehen lassen. Und das tut sie ganz kostenlos und auf selbstverständliche Weise!

Natur sich selbst überlassen

Junge und alte Bäume schützen

Also zusammenfassend kann man sagen: Neupflanzen ist kostenintensiv, die Überlebenschancen sind geringer, die Vorbereitung der Fläche kann zu Nährstoffverlusten und einer Verringerung der Wasserspeicherfähigkeit führen. Es dauert Jahrzehnte bis eine vergleichbare Menge an CO2 gespeichert wird. Zudem ist eine neu bepflanzte Waldfläche deutlich wärmer im Vergleich zu einem alten Wald. Und es kann Jahrzehnte dauern, bis die gleiche Kühlung erreicht ist. Doch, ist es nicht gerade heutzutage so wichtig, unseren Planeten nicht noch weiter zu erwärmen?

Und wie Du unterstützen kannst

Wie das Projekt finanziert wird

Naturschutz kann so unterschiedlich aussehen und die Meinungen darüber, welche Wege die besten sind, gehen auseinander. Mein Ansatz ist: Die Natur hat die Kraft, sich selbst zu regulieren, aufzubauen und ich möchte mit meinem Projekt aufzeigen, dass wir nicht einzugreifen brauchen, um der Natur zu helfen. Den Beginn stellt der Verkauf von Rohwollteppichen dar. Später werden noch andere spannende Produkte folgen.

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